Das Restaurant im
Wulsdorfer Buernhus

RODIZIO DO RIO

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Bürgergemeinschaft Wulsdorf 65 e.V.

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Mitglieder

Hier können Sie die Entwicklungsgeschichte unseres Vereins nachlesen ....

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Seit 1965 diese Gemeinschaft ins Leben gerufen wurde, ist ihre Mitgliederzahl ständig gestiegen. In der Vereinsarbeit geht es darum, die Interessen der Wulsdorfer Bürger zu vertreten und auf Vernachlässigungen hinzuweisen. Politische Neutralität steht nicht nur in ihrer Satzung, sondern wird auch strikt praktiziert.

Nachdem schon 1960 die Idee zur Vereinigung aktiver Bürger geboren war, schritt man am 11. Dezember 1964 zur Tat: 30 Wulsdorfer Bürger beschlossen im Bootshaus des Wassersportvereins Wulsdorf die Gründung der "Bürgergemeinschaft Wulsdorf ".

Der Auslöser zu diesem Schritt kam von außen. Den Wulsdorfern waren Andeutungen von der Planung eines Mischdüngerwerkes auf der nördlichen Luneplate zu Ohren gekommen und man wollte vermeidlichen Belästigungen entgegenwirken. 

In der Gründungsversammlung am 9. April 1965 wurden in den Vorstand gewählt:

Vorsitzender: Hero Warrings
2. Vorsitzender: Fritz Hörmann
Kassenwart: Erich Roffmann
Schriftführer: Alfred Rux.

Schon in der ersten Einwohnerversammlung im Jahre 1965 wurden dem damaligen Oberbürgermeister Selge die Wünsche der Wulsdorfer verdeutlicht: Vorrangiger Ausbau von Wohnstraßen, Erstellung einer Sportanlage, Einrichtung eines Wochenmarktes und Bau einer Kindertagesstätte. Diese Vorschläge fanden durchaus offene Ohren, denn das sollte der Sinn dieser Veranstaltung sein: ein direktes Gespräch zwischen Bürgern und Politikern. Das die Realisierung optimistischer Bürgerpläne allein aus finanziellen Gründen nicht immer möglich ist, weiß auch die Bürgergemeinschaft.

In der zweiten Einwohnerversammlung im Jahre 1972 konnten die anwesenden Politiker aller Fraktionen unter anderem davon überzeugt werden, dass der bis dahin gewollte Abriss des Ehlersschen Hofes in der Bremer Straße eine schlimme Fehlplanung war. Mit großem persönlichen Einsatz von Hero Warrings, Vorsitzender bis 1987 und jetziger Ehrenvorsitzender, wurde das heutige Wulsdorfer Buernhus 1974/75 renoviert und ist seither ein über die Stadtgrenzen hinaus bekanntes Restaurant und gleichzeitig Begegnungsstätte für die Bürgergemeinschaft, die für die Unterhaltung des Hauses sorgt. Es ergänzt den historischen Ortskern mit Jedutenberg und Dionysiuskirche. Für den anliegenden Park, der bis dahin als Gelände für einen Schulneubau reserviert war, kann sich heute niemand eine bessere Lösung vorstellen.

Eine Fragebogenaktion im Jahre 1977 brachte beachtlichen Erfolg. Die Auswertung wurde den Politikern vorgelegt und zeigte in einer weiteren Einwohnerversammlung im Jahre 1978 erfreuliche Folgen: Aus dem geplanten Autobahnzubringer auf dem ehemaligen Gleiskörper der "Kleinbahn" wurde ein gepflegter Wanderweg, mehrere Wohnstraßen wurden bevorzugt ausgebaut und für zunächst ein Jahr wurde die Abhaltung eines Wochenmarktes auf dem Parkplatz an der Heinrich-Kappelmann-Straße bewilligt. Inzwischen ist der Markt am Freitagnachmittag mit frischem Obst und Gemüse zur Selbstverständlichkeit geworden.

Neben den kommunalen Belangen ist die Bürgergemeinschaft aber auch stets bemüht, die Zusammengehörigkeit und Nachbarschaft zu fördern. Alljährlich werden in der Mitgliederversammlung die für das laufende Jahr geplanten Aktivitäten vorgestellt. In unregelmäßigen Abständen werden gesellige Veranstaltungen wie Sommerfest, Wandertag, musikalische Darbietungen im Buernhus, mehrtägige Busreisen, aber auch Umweltaktionen wie Pflanzungen und Entrümpelungen durchgeführt.

Es gehört bis heute zu den wichtigsten Anliegen des Vereins, auf Fehlentwicklungen und Missstände aufmerksam zu machen oder auch positive Unternehmungen zu entwickeln und zu unterstützen. Mit diesen Grundsätzen ist die Gemeinschaft zu einem Verein von über 700 Mitgliedern angewachsen.

Gleichzeitig werden Gemeinschaftsgeist und Traditionsbewusstsein großgeschrieben. Zwar kennt nicht jeder jeden, wie es in einem kleinen gemütlichen Dorf der Fall sein mag. Aber die große Anzahl der Einfamilienhäuser, die prägende Wirkung des Altwulsdorfer Ortskerns mit Kirche und erhaltenen Strohdachhäusern, und viele alteingesessene Familien sorgen dafür, dass Wulsdorf nicht nur "irgendwo" ist, sondern der Ort, an dem man zu Hause ist.

Heiner Becker

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